Warum braucht es eine Gefährdungsermittlung?

Um sicher zu arbeiten ist es notwendig mögliche Risiken und konkrete Gefährdungen im Betrieb zu kennen. Um die Sicherheit zu gewährleisten sind die Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, die in Ihrem Betreib / Institution auftretenden Gefährdungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Arbeitnehmenden zu ermitteln. Zur Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten hat der Arbeitgeber alle Massnahmen zu treffen, die nach der Erfahrung notwendig, nach dem Stand der Technik anwendbar und den gegebenen Verhältnissen angemessen sind. Die Gefährdungsermittlung sollte periodisch mindestens alle 3 Jahre und/oder nach Veränderungen im Betrieb durchgeführt werden. Verwenden Sie dazu, die von der Branchenlösung zur Verfügung gestellten Checklisten.

Werden neue Mitarbeiter zeitnah geschult?

Sicheres und gesundheitsbewusstes Verhalten bedingt Wissen und Können. Um dieses zu vermitteln ist es wichtig neue Mitarbeitende zeitnah und vor Aufnahme gefährlicher Tätigkeiten zu schulen. Wichtige Themen sind dabei die Gefahren am Arbeitsplatz, die Einführung an den Arbeitsmitteln, die einzuhaltenden Regeln, das sichere Verhalten im Notfall aber auch die betriebliche Sicherheitsorganisation.

Beinhaltet das Leitbild die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz?

Das Leitbild einer Institution gibt die politische Ausrichtung vor. Es dient der Institution als Leitplanke für Entscheidungen und das Verhalten im Alltag. Als wichtiges Thema gehört Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zwingend dazu. Sicherheit ist eine Führungsaufgabe, im Leitbild bekräftigt die Geschäftsleitung ihr Commitment zur Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeitenden und fordert sie auf ihre Eigenverantwortung wahrzunehmen.